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GRASP – Funktionsumfang🔗

Dieser Abschnitt gibt dir einen kompakten Überblick über die wichtigsten Funktionen der GRASP-Plattform – gegliedert nach Bereichen.


Organisation🔗

  • Verwaltung von Personen, Teams und Rollen
  • Zuordnung von Rollen zu Personen
  • Verwendung von Personen/Rollen als:
  • Verantwortliche und Genehmigende für Maßnahmen
  • Dokumentverantwortliche
  • Risikoeigentümer:innen
  • Auditrollen

Durch die konsequente Nutzung von Verantwortlichen können Benachrichtigungen gezielt zugestellt werden (z. B. bei Fristen).


Inventarisierung🔗

  • Verwaltung von Assets:
  • Hardware
  • Software / Anwendungen
  • Infrastruktur
  • Dienstleister / Service Provider
  • Daten
  • Verwaltung von Geschäftsprozessen
  • Pflege von Abhängigkeiten:
  • Prozesse ↔ Assets
  • Assets untereinander (z. B. Input-/Output-Assets)

Diese Inventardaten bilden die Grundlage für:

  • Schutzbedarfsfeststellungen (SBF)
  • Risikoanalysen
  • BIA im BCM
  • Audit- und Prüfpunktauswahl

Dokumente, Richtlinien & Leitlinien🔗

  • Ablage von Policies, Richtlinien, NDAs, Handbüchern, Arbeitsanweisungen usw.
  • Hinterlegung von:
  • Verantwortlichen
  • Status und Version
  • letzten und nächsten Prüfterminen
  • Upload von Dateien (z. B. PDF) oder Verlinkung externer Quellen (z. B. SharePoint)
  • Optionale Bearbeitung einfacher Inhalte direkt im Tool

Über Prüftermine und Benachrichtigungen wird der PDCA-Zyklus für Dokumente aktiv unterstützt.


Maßnahmen, Feststellungen & Aufgaben🔗

  • Maßnahmen:
  • zentrale Verwaltung aller Maßnahmen mit Verantwortlichen, Genehmigenden, Fristen und Prioritäten
  • modulübergreifende Nutzung (z. B. Maßnahme kann sowohl ISMS- als auch BCM-Risiken adressieren)
  • Feststellungen:
  • Findings aus Audits, Risikoanalysen, Übungen usw.
  • Verknüpfung mit Maßnahmen
  • Aufgaben-/Taskbereich (optional):
  • zusätzliche Aufgabenebene zu Maßnahmen
  • Kalender- und Kanban-Sicht zur operativen Steuerung

Risikomanagement (shared)🔗

Ein gemeinsames Risikomanagement für:

  • ISMS ISO 27001
  • IT-Grundschutz
  • BCM
  • NIS 2

Funktionsumfang:

  • Konfiguration von Risiken je Asset-Kategorie (Daten, Dienstleister, Hardware, Infrastruktur, Personal, Prozesse, Software)
  • Risikoanalyse:
  • Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung
  • Berechnung von Initialrisiko und Akzeptanzlevel
  • Auswahl der Behandlungsoption (vermeiden, reduzieren, transferieren, akzeptieren)
  • Behandlungsplan:
  • Zuordnung und Wiederverwendung von Maßnahmen
  • Restrisiko:
  • Bewertung nach Umsetzung/Planung von Maßnahmen
  • Risikomatrix & Übersichten:
  • grafische Darstellung
  • tabellarische Auswertungen
  • Historie/Archiv

Audit-Management (shared)🔗

Auditfunktionen, die in mehreren Modulen genutzt werden können:

  • Auditkalender:
  • Planung von internen Audits und Rezertifizierungs-Audits
  • Auditinformation:
  • Scope, Zeitraum, genehmigende Person, Ziele, Umfang
  • Prüfpunkte:
  • Verknüpfung mit Auditgegenständen (Prozesse, Assets, Dokumente)
  • Durchführung / Freigabe / Auswertung:
  • Bewertung von Prüfpunkten
  • Dokumentation von Feststellungen
  • Ableitung und Verknüpfung von Maßnahmen

Modulspezifische Funktionen🔗

ISMS ISO 27001🔗

  • Scopes für ISO 27001
  • Statement of Applicability (SOA)
  • Schutzbedarfsfeststellung (SBF) mit Vererbung
  • ISO-Risikoanalysen und ISO-Audits

IT-Grundschutz🔗

  • Informationsverbund
  • Modellierung mit BSI-Bausteinen
  • IT-Grundschutz-Anforderungen (Check)
  • Schutzbedarfsfeststellung & Vererbung im BSI-Kontext

BCM🔗

  • Business Impact Analyse (BIA):
  • Vorfilterung
  • Konfiguration (Schadensszenarien & Zeithorizonte)
  • Bewertung
  • Soll-/Ist-Vergleiche
  • Strategien & Lösungen
  • Übungen & Tests

NIS 2🔗

  • NIS-2-Scopes
  • NIS-spezifisches Risikomanagement und Audit-Management
  • Nutzung derselben Organisation/Inventarisierung wie IT-Grundschutz und ISMS

Datenschutz🔗

  • Datenschutzorganisation und -rollen
  • Verarbeitungstätigkeiten, TOMs, Verzeichnis
  • Schnittstellen zu ISMS/IT-Grundschutz

Diese Übersicht soll dir helfen, GRASP als Plattform zu verstehen. Für Details zu Abläufen und Workflows schaust du am besten in die jeweiligen Modulkapitel.